Jean Pierre Ries

Jean Pierre’s Werke sind einem abstrakten Expressionismus zuzurechnen, der die gegenständliche Welt in einem starken gestischen Ausdruck wiedergibt. Das Figurative bildet oftmals die Inspirationsquelle seiner Werke. Der spontane Pinselstrich formt es jedoch zu zeichenhaften Kürzeln um, die das ursprüngliche Objekt in mehrschichtigen, intensiven Farbkontrasten festhalten. Das vormals Dreidimensionale wird zu einem Spiel aus Licht und Schatten und Negativ-Positiv-Effekten. Tagelang sitzt er manchmal vor der leeren Leinwand, bis es aus ihm herausbricht und er das Bild nach ein paar Minuten fertig stellt. Hierbei verwendete er zumeist grundierte Leinwände oder Papiere, die er in Mischtechniken aus Acrylmalerei, Bleistiftzeichnung und Ölkreide in Kombination mit Collagetechniken und scheinbar willkürlichen Elementen versieht, welche er immer wieder übermalt.